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Events
23 April 19:30
ODEON, Severingsstraße, Köln
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XXY Drama
- Argentinien/Spanien/Frankreich. 2007 86 Min. - Regie Lucia Puenuo OmU zur Eröffnung des Int. Frauenfilmfestivals.
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Alex muss sich damit auseinandersetzen, dass sie/er durch eine Laune der Natur beides ist, Junge und Mädchen. Mindestens eines von 2000 Neugeborenen hat das XXY-Chromosom, das sogenannte Klinefelter-Syndrom. Dem Hang zur bipolaren Zweigeschlechtlichkeit entsprechend wird meistens schon sehr früh medizinisch eingegriffen und für fragwürdige "Normalität" gesorgt. Das verweigerten aber die Eltern der inzwischen 15jährigen Alex, die sich nicht nur mit den üblichen pubertären Problemen herumschlagen muss, sondern auch noch mit ihrem "Anderssein". Um dem Tratsch der Nachbarn zu entgehen, zog die Familie von Buenos Aires nach Uruguay und lebt nun an einem einsamen Küstenstreifen hinter den Dünen. Als ein befreundeter Chirurg auf Einladung der Mutter zu Besuch kommt und eine mögliche Operation ins Auge fasst, um ein "richtiges" Mädchen aus ihr zu formen, steht Alex vor einer existenziellen Entscheidung. Sie will keine Pillen, keine Umzüge und keinen Schulwechsel mehr. Sie möchte sich auch nicht für ein Geschlecht entscheiden, weder für Testosteron noch Östrogen, sondern so bleiben, wie sie nun mal ist - mit allen Konsequenzen.
Wie schmerzhaft der Selbstfindungsprozess sein kann, lässt die Argentinierin Lucia Puenzo in ihrem subtil angelegten Debütfilm ahnen. Sie zeigt den Hass Alex' auf ihren Körper und die erste sexuelle Annäherung an Alvarez, den schüchternen Sohn des Chirurgen, die Unsicherheit, nicht zu wissen ob sie sich zu Männern oder Frauen hingezogen fühlt, die Chancenlosigkeit in einer Gesellschaft, die nur ein entweder oder erlaubt, Mann oder Frau, was sich in einer abscheulichen Szene manifestiert, in der die Dorfjungen brutal nachgucken, ob der Hermaphrodit "beides" hat. Parallel dazu zeichnet das Drama die Unterschiedlichkeit in der familiären Emotionalität - die Liebe, die Alex' Eltern ihrem Kind entgegenbringen und es dadurch schützen, die herabwürdigende Kälte des Mediziners gegenüber seinem Spross. Einsamkeit und Außenseitertum finden sich bei beiden Jugendlichen, nur unter anderen Vorzeichen. Neben den durchweg guten Darstellern ist es vor allem die androgyne Inés Efron mit anrührender Verletzbarkeit und explodierendem Ungestüm, die uns in sparsamer Gestik die Komplexität der Figur näher bringt. Unterstrichen wird die Atmosphäre von Distanz und Kälte durch das diffuse Blau-Grau und die verwaschenen Farben der Kamera von Natasha Braier. Ein beeindruckendes Plädoyer für Toleranz, das 2008 mit dem einem Goya ausgezeichnet wurde und besonders beim jungen Zuschauer auf starke Resonanz stoßen sollte. mk.
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El Inca“
Rinderherz mit Yucca
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Bis zu meinen Besuchen in diesem lateinamerikanischen Restaurant konnte ich mir nur wenig unter den landesüblichen Spezialitäten vorstellen. Das hat sich gründlich geändert, seit ich mich durch die Speisekarte dieses typisch bunt und verspielt ausstaffierten Kellerrestaurants gegessen habe. Danach war ich erst einmal ziemlich baff. Nicht nur, weil sich diese Küche sehr deutlich von den üblichen mexikanischen Tex-Mex-Tortilla-Läden unterscheidet, sondern auch, weil die Peruaner und Kolumbianer hier einfach sehr außergewöhnlich und sorgfältig kochen.
Das fängt schon bei den Vorspeisen an: Das frittierte Kartoffelpüree (5,50 Euro) ist mit Rinderhackfleisch, Rosinen und Olivenringen gefüllt und so kräftig wie präzise abgeschmeckt, dass es zu einer einwandfreien Balance der Aromen kommt - nichts schmeckt vor. Noch interessanter und für mich ein absolut neues Gericht war die im Bananenblatt gedämpfte Teigtasche aus grobem Maismehl (6,80 Euro), die mit deutlich nach Kreuzkümmel schmeckendem Rinder- und Hühnchengehackten gefüllt war. Durch dieses abgeschlossene Dämpfen blieb sie zwar weich, das machte aber die Konsistenz und die geschmackliche Wahrnehmung im Mund umso angenehmer. Gut, es gibt auch Vorspeisen, bei denen ich nicht beurteilen kann, ob das nun richtig zubereitet war oder ob dem Koch nur der Zitronensaft ausgerutscht war wie beim pikanten Seelachsfilet mit Garnelen, Sepia und frischem Koriander (9,20 Euro), das so sauer war, dass ich um mein Zahnfleisch fürchtete. Aber das verblasste sofort gegen die Combinacion Don Jorge (16,80 Euro) aus einem saftig gegrillten Rumpsteak, ragoutgefülltem Taco, Rindfleischspieß und einer umwerfenden Sauce von der scharfen, getrockneten Chipotle-Chilischote, die einen Räucherton hat.
Geht's noch abgefahrener? Ja: die zwei Spieße mit ganz kurz gebratenen Stücken vom Rinderherz (12,80 Euro), innen rosa und von sehr zartem Biss. Eine Delikatesse ersten Ranges, die noch mit frittiertem Yucca (Maniokwurzel) sowie gebratenen Zwiebeln, Paprika und einer erfrischenden Tomaten-Zwiebel-Salsa gekrönt wurde. Nicht ganz so ungewöhnlich wirkt dann schon das auf den Punkt gebratene Seehechtfilet in dezenter Tequila-Sauce (14,80 Euro), auf dem ein Garnelenspieß mit Trockenpflaumen lag. Die passable, gegrillte Hühnchenbrust in Bananen-Mandarinensauce ist nicht weiter bemerkenswert.
Das aber sind die durchweg ziemlich großen Portionen, das niedrige Preisniveau, das auch für die erstaunliche Weinkarte gilt: Die beiden chilenischen Weißweine (Sauvignon, Chardonnay, je Flasche 15,50 Euro) und der argentinische Rotwein (2001 Rincon, 18,50 Euro) sind sehr angenehm zu trinken, süffig, aber nicht opulent. Und zur Mazamorra morada, einer heißen, mit blauen Mais angedickten Grütze aus - ja was denn? Rotwein, Brombeersaft? Jedenfalls mit Apfelstücken und Trockenpflaumen und Gewürzen wie Nelke - da fehlen mir fast die Worte: Süß, glühweinähnlich, eigenartig anziehend. Auch im Rückblick liegt über dem Lokal immer noch die sinnliche Stimmung und das warmherzige Lächeln der Südamerikaner.
El Inca
Görresstr. 2, 50574 Köln
Tel.: 02 21/24 55 03
Öffnungszeiten: 18-24 Uhr
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April
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„Wir haben geplant, die Gitarren zu stimmen“, sagte Ramón.
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Die Konzert-Tournee von Ramón Regueira und Angel García Arnés rückt immer näher: 20 Konzerte an verschieden Standorten in NRW werden sie geben. Darüber hinaus sind die Beiden beim Weltmusikfestival im Kulturzentrum „Schlachthof“ in Kassel vertreten. Musik lebt vom Zuhören, also: haltet Euch - halten Sie sich - den einen oder anderen Termin frei. Ganz besonders freuen wir uns, wenn es bei dem Gastspiel in Wuppertal voll wird, denn es wird vom WDR aufgezeichnet – mit viel Applaus! „Wir haben geplant, die Gitarren zu stimmen“, sagte Ramón. 03.04.2008, 20:30: 40213 Düsseldorf, Maxhaus 05.04.2008, 20:00:
40213 Düsseldorf, Maxhaus 05.04.2008, 20:00:
53879 Euskirchen, Comedia 06.04.2008, 17:00:
33098 Paderborn, Franziskaner Kirche 10.04.2008, 18:30:
33330 Gütersloh, Apostelkirche 11.04.2008, 21:00:
45276 Essen, Grend 12.04.2008, 20:00:
52058 Aachen, Klangbrücke 13.04.2008, 20:00:
53225 Bonn, Brotfabrik 15.04.2008, 17:30:
58095 Hagen, Offene Lutherkirche 16.04.2008, 17:00:
50667 Köln, Domforum 17.04.2008, 18:00:
42107 Wuppertal, Thomaskirche 18.04.2008, 19:30:
44147 Dortmund , Keuninghaus 19.04.2008, 20:00:
47533 Kleve, Kleine ev. Kirche an der Böllenstege 20.04.2008, 18:00:
45889 Gelsenkirchen, Bleckkirche 22.04.2008, 17:30:
59065 Hamm, Lutherkirche 23.04.2008, 20:00:
32049 Herford, Stadttheater 24.04.2008, 20:00:
42853 Remscheid, Teo Otto Theater 25.04.2008, 20:00:
32756 Detmold, Alte Aula Schule am Wall 26.04.2008, 20:00:
34127 Kassel, Weltmusik Festival Schlachthof 27.04.2008, 19:30:
59929 Brilon, Jugendkirche Gudenhagen 29.04.2008, 20:00:
59494 Soest, Alter Schlachthof 30.04.2008, 18:00:
57072 Siegen, Krönchen Center
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